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Familienduell in der Cordobar

SOHN UND MRAZ, SPECIAL GUEST: GUT OGGAU

 

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Sohn und Mraz zu Besuch in Berlin, special guest: Gut Oggau –  so lautet der Untertitel dieses extrem außergewöhnlichen Abends in der wohl spannendsten Weinbar Deutschlands. Hier kocht Lukas Mraz, einer von zwei Söhnen der legendären Wiener Gastronomenfamilie Mraz. Vater Markus betreibt mit seinem Sohn Manuel das 3-Hauben-Restaurant Mraz und Sohn und ist bekannt für seine außergewöhnlichen Kreationen. Um die Weine kümmert sich Eduard Tscheppe vom Weingut Oggau. Gastgeber sind Gerhard Retter und Willi Schlögl.

 

 

Markus MRAZ (Portrait)

In Wien kennt diese Familie jeder. Zumindest jeder, dessen kulinarischer Horizont ein wenig weiter reicht als bis zu Wiener Schnitzel und Saftgulasch. Das mit und einem Stern ausgezeichnete „Mraz und Sohn“ ist Legende. Vater Markus ist Küchenchef und Sohn Manuel leitet den Service. Die gastronomische Ausrichtung des Restaurants ist für Wiener Verhältnisse durchaus exotisch. Markus Mraz schafft es auf beeindruckende Weise die Brücke zu bauen zwischen Bürgerlichkeit und Avantgarde. Die Gerichte tragen auch exotische Namen wie „Hardcor(e)n“, „Taubenuss“ oder „Un-Ent(e)-Lich“.

Warum das Restaurant nicht Mraz und Söhne heißt, hat einen einfachen Grund: der zweite Sohn Lukas Mraz ist in Berlin. Der begabte Jungkoch ist Küchenchef in der Cordobar und rockt dort die Bude, zusammen mit Willi Schlögl (wurde zum Sommelier des Jahres gewählt) und den Betreibern Gerhard Retter und Christoph Ellinghaus (wurde vom Gault&Millau zum „Restaurateur des Jahres“ gewählt). So ist die Cordobar bestimmt eine der spannendsten Weinbars Deutschlands. Der enorme Erfolg dieser Einrichtung, überrascht auch heute noch die Branchenkenner. Besonders bemerkenswert ist die Raritätenkarte, die längst vergriffene Weinspezialitäten vor allem aus Österreich und Deutschland präsentiert.

Ein Topwinzer darf an diesem Abend als Ergänzung nicht fehlen. Kennen Sie Gut Oggau? Hier ein kleiner Auszug aus deren Homepage: „Eduard Tscheppe und Stephanie Tscheppe-Eselböck führen das traditionsreiche Gut Oggau im modernen Sinn weiter. Qualität, Tradition, Innovation und Charakter sind die Grundsätze, die ihre Arbeit bestimmen. Dank seiner langjährigen Erfahrung im Weinbau und als Mitglied des Demeter-Bunds weiß Eduard Tscheppe besonders um die Bedeutung des biologisch-dynamischen Anbaus und setzt gemeinsam mit seiner Frau diese Philosophie im Gut Oggau um – konsequent und auf das Wesentliche konzentriert. Angestrebt wird eine natürliche Balance des Rebstocks in Verbindung mit maximal schonender Weinbereitung. Dadurch kann die volle Kraft der Weingärten genutzt werden und die Weine können im Keller in Ruhe ihre Wirkung entfalten. Besonderes Augenmerk wird zudem auf Ursprünglichkeit und Authentizität gelegt wird. So werden die Weine „Mechthild“ und „Bertholdi“ ganz auf traditionelle Weise von Hand in einer alten Baumpresse gekeltert. Die hohe Sorgfalt und Mühe im gesamten Herstellungsprozess werden letztlich belohnt durch die hohe Qualität und den unverwechselbaren Charakter der gewonnenen Weine.“

Wieder einmal haben es die Betreiber der Cordobar geschafft, eine tolle Veranstaltung mit unglaublichen Akteuren auf die Beine zu stellen. Was will man mehr, als großartige Köche, die besten Gastgeber und traumhafte Weinproduzenten?

 

 

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