Schloss Proschwitz Gartenansicht

Schloss Proschwitz Gartenansicht

Sachsens Wein-Prinz Georg und seine unglaubliche Geschichte

Mal unter uns: Dornröschen und Schneewittchen sind Mumpitz. Schlafende Mädchen werden nicht von Prinzen wachgeküsst, wohl aber schlafende Schlösser. Bevor nämlich Georg Prinz zur Lippe kurz vor 1990 die Lippen spitzte und zum Kuss ansetzte, gab es einige Hürden zu nehmen. Denn eigentlich wollte der Landkreis Meißen Schloss Proschwitz gar nicht verkaufen. So baute Georg Prinz zur Lippe erst einmal das Weingut Stück für Stück auf einem kleinen Anwesen in Zadel nahe Meißen wieder auf. Er kaufte Stück für Stück die Flächen zurück, die der Familie kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges im Zuge der Bodenreform entschädigungslos weggenommen wurde.

facts proschwitz

Erst wurde also der wunderschöne Vierseitenhof in Zadel aufgebaut und ertüchtigt, ehe das Land Mitte der 90er Jahre seine Meinung änderte und der Prinz 1996 plötzlich die Möglichkeit hatte, Schloss Proschwitz nun doch zu erwerben. Bis dahin wurde das Anwesen als Schule für körperlich- und geistig behinderte Kinder und Jugendliche genutzt, diesen wurde jedoch ein viel schönerer und zweckdienlicherer Bau in der Stadt Meißen errichtet. So konnten Georg Prinz zur Lippe und die Journalistin Alexandra Prinzessin zur Lippe zusammen mit der Deutsche Stiftung Denkmalschutz dieses wunderschön gelegene Schloss wiederaufbauen. Die Stiftung hat insbesondere geholfen, das Dach zu bezahlen. Sie hat das Unmögliche möglich gemacht und den Freistaat Sachsen gewonnen, mit der Stiftung und Georg gemeinsam eine Drittelung der Kosten zu verhandeln. Alles andere wurde ohne Zuschüsse saniert. Wer die Vorher-Nachher-Bilder sieht kann nicht anders, als den Hut vor dieser historischen unternehmerischen Leistung zu ziehen.

Diese Geschichte wurde nun vom renommierten Autor, Wein- und Restaurantkritiker Rudi Knoll aufgeschrieben. In über 40 Jahren verfasste er über 60 Bücher zum Thema Wein, arbeitete als Chefredakteur der Zeitschrift „Vinum“ und war Mitglied des Verkostersteams des Gault&Millau Weinführers. Die Idee zu diesem Buch entstand während der kleinen Feier zum 30jährigen Jubiläums des Weingutes. Rudi Knoll war übrigens der erste bedeutende Weinkritiker, der die Weine nach dem Neustart in Schloss Proschwitz entdeckte. Er kannte die Weinregion schon aus den 80ern und war neugierig. Seine offiziellen Besuche waren gefürchtet und seine Meinung wurde gehört.

Im Rahmen der eat! berlin haben Sie nun die Möglichkeit, in der exklusiven Club Lounge im 6. Stock des Fünfsternehotels Dorint am Kurfürstendamm ein wunderbares Menü von Ernest Dizdarevic, dem neuen Küchenchef des Restaurant Le Faubourg, zu genießen. Das Restaurant steht für modern french und casual chic – der neue kulinarische Direktor verbindet die traditionellen französischen Techniken und Rezepte mit Einflüssen aus aller Welt. Das Restaurant ist ein „flagship“ Restaurant, mit dieser Plakette dekoriert der DEHOGA die besten Genusstempel der Stadt.

Es ist auch eine der extrem seltenen Gelegenheiten, sowohl den legendären Autor Rudi Knoll als auch den Ausnahmeunternehmer Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe kennenzulernen. Die Weine kommen selbstverständlich vom VDP.Weingut Schloss Proschwitz.

  • Sa. 6.11.
  • 4-Gang Menü vom Le Faubourg und Weine von Schloss Proschwitz
  • Dorint Kurfürstendamm Berlin | Club Lounge im 11. Stock
  • Augsburger Str. 41 | 10789 Berlin
  • Einlass: 18.30 | Beginn: 19.00 Uhr
  • 99,-
Georg Prinz zur Lippe

Georg Prinz zur Lippe

Rudi Knoll

Rudi Knoll © Jana Kay

Ernest Dizdarevic

Ernest Dizdarevic

Dorint Kurfürstendamm Executive Lounge

Dorint Kurfürstendamm Club Lounge

eat! Berlin
eat! Berlin